Seit einiger Zeit benutzen wir in der Firma das ebenso unvermeidliche wie unvergleichliche Basecamp von 37signals um unsere Projekte ein bisschen zentraler zu organisieren. Vom Prinzip her ist das auch eine sehr gelungene Einrichtung um festzuhalten, wer was wann für welches Projekt zu tun hat.

Doch — ach! — es ist nicht alles Gold, was für rund 925$ in New York gehandelt wird. Mit unschöner Regelmäßigkeit tauchen auf den Task-Listen solche Punkte auf:

  • XSL
  • Google Analytics
  • Anzeige

Das Problem ist klar, oder? Das sind keine Aufgaben; es sind Sachen, Nomen, Dingwörter.

Was soll ich mit “XSL” anfangen? Soll ich es verabscheuen? Kein Problem.

Google Analytics? Soll ich das entwickeln? Gibt es doch aber schon. Ach so, in die Seite einbinden soll ich das.

Und wen soll ich bitte anzeigen?

Sicher, mein Standpunkt ist kleinkariert. Natürlich weiß ich, was mit diesen Punkten gemeint ist. Das gehört zum Job.

Gleichzeitig bin ich der Meinung, dass einzelne Wörter als Aufgaben unzulässig sein sollten. Wenn das hier eine Brainstorming-Session wäre und wir Begriffe an die Wand kleben sollten, kein Ding. Aber eine Liste mit Aufgaben sollte im Idealfall so selbsterklärend sein, dass ich einem Menschen mit einigermaßen ausreichender Vorkenntnis die Liste vorlegen könnte und er sofort wüsste, was zu tun ist.

So was wie

  • Designentwurf per XSL umsetzen
  • Google Analytics einrichten / in Seite einbinden
  • Anzeige schalten

eignet sich eher als ToDo.

Jetzt muss ich es nur noch meinem Chef beibringen. Mal wieder.

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